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Theiß-See

Der Theiß-See, der größte künstliche See Ungarns, befindet sich im nördlichen Teil der Großen Ungarischen Tiefebene. Mit einer Fläche von 127 km2 ist er nach dem Balaton das zweitgrößte ungarische Stillgewässer. Seine durchschnittliche Tiefe beträgt 1,3 m. Der Theiß-See gehört zum Nationalpark Hortobágy, der auch auf der Weltkulturerbenliste von UNESCO mit aufgeführt ist.

Das Anlegen des Sees begann 1968, um die Wasserversorgung der Umgebung zu verbessern bzw. ein Gebiet zu schaffen, das sowohl für touristische als auch für Wassersportzwecke geeignet ist. Der See mit seinen Inseln bekam seine heutige Form in den 1990er Jahren.

Sehenswürdigkeiten

Die Fauna des Theiß-Sees bietet Touristen viele Sehenswürdigkeiten: Im östlichen Teil des Sees befindet sich ein Vogelreservat, wo man mehr als 200 Vogelarten im Rahmen von begleiteten Bootausflügen beobachten kann. Auch zahlreiche selten gesehene Arten fanden hier Zuflucht, wie z. B. der Löffelreiher oder der Schwarzstorch.

Der mittlere Seebereich ist zum Angeln geeignet. Angler erwarten hier Häfen, Unterkünfte sowie Geschäfte. Im See leben 50 verschiedene Fischarten.

Das Gebiet im Süden, in der Bucht von Abádszalók, begrüßt insbesondere Wassersportler, wobei hier, einzigartig in Europa, auch Motorsportarten erlaubt sind. 14 km2 stehen zum Jet-Ski- oder Wasserski-Fahren, Surfen oder Segeln zur Verfügung.

Am Ufer der umliegenden Siedlungen findet man Strände mit allmählich tiefer werdendem Wasser, die auch Familien mit Kindern gerecht sind. Außerdem gibt es hier auch Bäder mit Thermalwasser.

Das Ökozentrum vom Theiß-See ist in der Kossuth Lajos Straße in Poroszló aufzufinden, wo die reiche Wasserwelt der Region im größten Süßwasser-Aquariensystem Europas vorgestellt wird. Im Freizeitpark auf einer Fläche von 7 Hektarn findet man sowohl einen Vergnügungspark, einen Zoo, als auch einen Spielplatz. Im Heimatmuseum ist eine Ausstellung über die Lebensweise des 19. Jahrhunderts zu besichtigen.

Ökozentrum vom Theiß-See
Ökozentrum vom Theiß-See Foto: Ökocentrum - Wikimedia Commons CC-BY-SA

 

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